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Donnerstag, 25. Februar 2010

whoop whoooop...yep, ich lebe noch

whoop whoooop...yep, ich lebe noch und mir koennte es kaum besser gehen!
Am besten fange ich damit an, womit ich mir hier mein Lebensunterhalt verdiene. Ich hatte das Glueck in einem "dog day care center" arbeit zu finden. Was ich da mache? 30-40 Hunde, die alle frei im backyard rumlaufen, ruhig halten. Klappt auch meistens und ich liebe diesen Job! Leider kann ich vorerst nur einen Tag in der Woche dort arbeiten aber das aendert sich ab maerz dann sind es naemlich schon 2 Tage. Vielleicht sind es dann ja im April sogar 3 Tage ;)
Neben her versuche ich mir noch meinen eigenen dogwalking-service aufzubauen. 2 Kunden habe ich schon. Brauch ich nur noch 23. Und um von A nach B zu komm habe ich mir kurzerhand meinen eigenen Van gekauft. Danke lieber Alex fuer die Finanzspritze!! Es handelt sich um das alte Pet-Taxi von meiner Arbeit, war guenstig und somit habe ich gar nicht lange darueber nachgedacht sondern gleich zugeschlagen.Tja, und dann war das Glueck wieder auf meiner Seite und hat mir den weekendhostelmanager beschert. Somit gebe ich kein cent fuer die Unterkunft aus. Und eigentlich arbeite ich auch noch als Putze fuer die Reichen und Schoenen. D.h. ich bin in die suburbs mit den fancy haeusern gefahren und hab dort dann alles blitzeblank geputzt. Aber da hat sich in den letzten Wochen nichts mehr getan. Bin ich aber auch nicht so traurig drueber. Klingt vielleicht nach viel Arbeit, ist es aber nicht. Bleibt noch genuegend Zeit fuer den beach. Und geld sparen fuer die weiterreise kann ich nicht wirklich.
Ja, und meine Wohnsituation koennte auch nicht besser sein. Ich muss zum Glueck nicht im Dorm uebernachten sondern habe den Vorteil von einem eigenen Zimmer was ich mir mit meiner liebgewonnen franz. Freundin Estelle teile.
Ueberhaupt sind die Franzosen hier in diesem Hostel an der Ueberzahl und somit habe ich so ganz nebenbei angefangen franz. zu lernen. @ Becki und Anki: wenn das so weitergeht spreche ich die Sprache in einem Jahr fluent ;)
So wie es aussieht werde ich wohl die kommenden Monate hier in Perth bleiben. Ich kann mir gerade nicht vorstellen wieder im Auto auf Parkplaetzen zu wohnen. Was ich brauche ist ne feste bleibe, ne sinnvolle Aufgabe und Freunde um mich rum. Und genau das habe ich hier gefunden. Hinzu kommt noch, dass ich mir hier keine Sorgen um meine Wohlfuehltemperatur machen muss. Die Sonne scheint hier einfach jeden Tag. Mir gefaellt das easygoing-outdoor leben hier!Und dann noch was ganz tolles. So wie es aussieht, werde ich fuer 2 Wochen im Mai nach Deutschland kommen. Anlass ist die Hochzeit von meinem Bruder. Und meine Freundin Anja hat es moeglich gemacht. Sie hat einfach angefangen Geld fuer den Flug zu sammeln um bei diesem Ereigniss dabei zu sein. Crazy! Ich kann es gar nicht in Worte fassen wie sehr mich das beruehrt hat. Ich freu mich schon wie die Sau euch alle wieder zu sehen!!!!
Danke liebe Anja fuer deine Freundschaft und danke an die Spender!!!!
So, damit ist das wichtigste erzaehlt...und ich hoffe, dass ich weiter so vom Glueck gekuesst werde und der Alex auch! in peace. love and harmony

Mittwoch, 4. November 2009

Nach jedem Ziel wartet ein neuer Start


Die letzten 4 Wochen haben wir noch einmal so richtig genossen und sind noch mal voll in das Backpackerleben eingetaucht. Es galt ja noch den oestlichen- und noerdlichen Teil der Nordinsel zu erfahren. Hier hat es uns die Bay of Island besonders angetan. Einfach traumhaft die Kuestenlandschaft mit seinen Inseln und weiszen Straenden. Leider, ist der Fruehling hier mit etwas mehr Regen verbunden und dementsprechend oft haben wir uns dann in einen der Hostels wieder gefunden, sobald der erste Regentropfen fiel. Irgendwie sind wir da etwas bequemer geworden, denn so einen Luxus gab es noch vor einem dreiviertel Jahr nicht. Da wurde bei Regen und Sturm im Van gelebt. Nichtsdestotrotz, somit konnten wir noch etwas Erfahrungen sammeln, was andere Hostels betrifft. Und manche sind sooooo schoen, da moechte man am liebsten selber wohnen! cabin at the treehouse with own "lake"


Zwischendurch ging es dann auch nochmal nach Roturua, mit seiner eigentuemlichen Duftnote nach verfaulten Eiern, um Alex sein Geburtstagsgeschenk einzuloesen. Mutig wie der Alex ist, hat er sich dort aus 5000m aus einem Flugzeug gestuerzt. Auckland skyline

Nach dem ich dann doch schon die Tage gezaehlt habe, sind wir dann endlich vor 11 Tagen in Auckland angekommen und haben somit unsere Rundreise beendet. Ich bin wirklich sehr froh darueber wieder in einer Unterkunft mit richtigen 4 Waenden zu sein und allen Facilities und dazu noch in einer alten, stylischen Villa mit Blick auf die Skyline. Wir koennen sogar vom Bett aus den Skytower sehen. Auckland hat sich ueberraschender Weise fuer uns als sehr schoene Stadt entpuppt. Nachdem wir fast ausschlieszlich nur negatives (Ueberfaelle, Autoeinbrueche, Hektik...) ueber Auckland gehoert hatten, waren wir dann doch ziemlich skeptisch. Aber letztendlich haben wir hier eine wundervolle Zeit und nachdem wir schon am ersten Tag unser Auto auf dem Car-Market losgeworden sind und zwar fuer das Geld was wir wollten, war sowieso alles perfekt.Alex the car dealer

Nun konnten wir ganz gechillt die letzten Tage hier geniessen und uns auch hier und da mal etwas goennen. Tja, und morgen sitzen wir schon im Flieger nach Melbourne. So richtig glauben koennen wir es selber noch nicht und da wir immer noch nicht so den richtigen Plan haben wie wir nun am cleversten die ganze Sache angehen, kommen dadurch natuerlich schon ab und zu so was wie Zukunftsaengste auf. Einen Tag voller Optimismus und der naechste von Unsicherheiten geplagt. Na ja, wenn wir nur etwas von dem Glueck mitnehemen was wir hier hatten, wird uns das schon in die richtige Richtung puschen. Und ja, auch nach 1 Jahr auf engsten Raum und fast staendigem zusammen sein haben wir uns noch immer lieb und sind uns sogar noch ne ganze Ecke naeher gekommen. Auch wenn es nicht immer einfach war. Nun werden wir gemeinsam Australien entdecken und ich freue mich schon auf die 30 Grad im Schatten, ha, ha.... Ja, ja wir ziehen weiter und zwar der Sonne entgegen und weinen Nz eine kleine Traene nach.K'RoadDiva

Montag, 10. August 2009

Ein Tag am Meer


„It’s time to relax and enjoy the pleasent day!“ Mit diesen Worten, einer skizzierten Wegbeschreibung zu einem Strandcafe und mit etwas Extra-Money, sind wir am Montag an diesen lovely spot geschickt wurden. Die Skizze führte uns nach Raumati, an den wunderschönen Strand direkt vor Kapiti Island. In dem Cafe haben wir es dann auch krachen lassen und unsere Geschmacksknospen sind voll auf ihre Kosten gekommen. Denn das letzte mal als wir essen waren, war als Silke und Hoffi in NZ waren. Und das war im März. Also hatten wir eine Menge nach zu holen.

Nach dieser leckeren Abwechslung ging es dann an den beach zum fotoshooting. Herausgekommen sind wirklich ein paar abgefahrene Bilder. Seht einfach selbst.

Auf Platz 1 ist Alex sein Kung-Fu-Kick – heeeiiii aaaaahhhhh



Donnerstag, 4. Juni 2009

Homesick

Von Himmelhoch jauchzend-zu tode betrübt.

Nachdem ich mir aktuelle Bilder von meiner Familie angeschaut hatte, die meine Cousine hochgeladen hatte, wurde ich von einem schrecklichen Heulkrampf gepackt. Ein halbes Jahr habe ich die vertrauten Gesichter nicht mehr gesehen. Es hat richtig weh getan, sie nicht umarmen zu können und mit ihnen sprechen zu können. Am Anfang hab ich noch versucht die Tränen zu unterdrücken, weil große Mädchen weinen ja nicht. Aber dann, alleine im Bad habe ich den Tränen freien lauf gelassen.

Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein paar Fotos so aus der Bahn werfen können. Vor allem deswegen nicht weil ich schon lange nicht mehr wirkliches Heimweh hatte. Zu Beginn unserer Reise sind die Gedanken ständig um zu hause gekreist, was sich aber mittlerweile total gelegt hatte.

Es ist wirklich schade, dass man nicht einfach mal kurz heimkehren kann. Und während ich diese Zeilen schreibe schnürt sich mir schon wieder die Kehle zu.

Montag, 1. Juni 2009

living in between

Dafür das mit dem Juni der offizielle Winter beginnt, hatten wir heute wieder einen wunderschönen, sonnigen, 15 grad warmen Tag – der dritte in Folge. Für mich war das Anlass genug einen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Alex hielt es für besser Kajaken zu gehen. Also habe ich mich alleine auf den Weg gemacht. Vorbei an bellenden Hunden, einem plauderfreudigen Fensterputzer, frühlingsgrünen Bergen und dann immer die Küste entlang. Mit jedem Schritt hat sich eine tiefe Zufriedenheit eingestellt. Außergewöhnlich glücklich lief ich singend der Sonne entgegen. Am Anfang habe ich nur vor mich hin gesummt, da aber weit und breit kein Mensch zu sehen war, hab ich mich, was das singen angeht, dann voll gehen lassen. Gut gelaunt, wie ich war hatte ich kurz überlegt einen von den Bergen hoch zu krabbeln, um mir die Welt von oben anzuschauen. Ich habe es dann aber doch lieber sein lassen, war mir dann doch etwas zu steil. Stattdessen habe ich mir ein schönes Plätzchen am Meer gesucht und genüsslich meinen Schokoriegel gegessen. Freude hoch 10, war das. Das hat wirklich mal gut getan, der Lodge den Rücken zu kehren. Denn viel Privatleben hat man dort nicht und alleine ist man so gut wie nie. Wir sind ja wirklich dankbar, dass wir eine so schöne Bleibe gefunden haben aber leider somit auch ganz schön von der Außenwelt abgeschirmt. Wir leben hier wirklich in unserer eigenen, heilen Welt. Manchmal fahren wir in die Stadt, um zu sehen, dass es da noch eine andere Welt gibt. Um doch mal ein highlight zu haben, waren wir letztens bei unserer ersten Capoeira Stunde. Leider war es nicht der Anfängerkurs und war somit von den moves irgendwann total überfordert. Nach einigem hin und her und aus verschiedenen Gründen werden wir dann doch bei Yoga und Pilates bleiben. Verrückterweise kann ich für ein paar Stunden in der Woche jetzt noch in eine andere Welt eintauchen. Und zwar wusele ich ab sofort zwischen Reis, Chapati, Naanbrot und Curry in einem indischen Restaurant hin und her. Somit arbeite ich als Deutsche in Neuseeland beim Inder, multi-kulti! Baad me milan hain ;)

Dienstag, 28. April 2009

Liebe FreundInnen

ich glaube es ist mal wieder Zeit...und wer es noch nicht weiß, wir arbeiten jetzt in einem Hostel für freie Unterkunft und ein wenig Geld.

Wir sind nun mittlerweile schon wieder fast 2 Wochen in unserem neuen zu hause. Und ich muss schon sagen, dass ist von einem extrem ins andere übergegangen und es hat ein paar Tage gebraucht bis wir uns an die neue Situation gewöhnt hatten. Obwohl uns das Haus sofort gefallen hat und die Besitzer 2 sehr liebenswürdige Leute im Rentenalter sind, hatten wir doch ganz schön zu tun und mussten unsere Gedanken erstmal ordnen. Hatten wir eben noch unter freiem Himmel gelebt bei freier Zeit Einteilung auf engstem Raum und nur mit dem nötigsten ausgestattet sind wir nun in einer wunderschönen Villa untergekommen und mit allem ausgestattet was man zum wohl fühlen brauch.

Mittlerweile haben wir uns aber sehr gut eingelebt. Wir haben das schönste Zimmer des Hostels mit einer riesigen Fensterfront und Blick aufs Meer, was gerade mal 12 m entfernt ist-ein Traum. Und tot machen bei der Arbeit tun wir uns auch nicht. Für mich ist das nicht mal richtige Arbeit. Ich kann euch ja mal einen kleinen Einblick geben. Wenn wir früh die Schicht haben, beginnt die so ca. um 8 Uhr. Dann ziehen wir die Vorhänge auf und lassen die Sonne rein, holen die Zeitung aus dem Briefkasten, knippsen die Kaffee Maschine für unsere Gäste an, räumen den Geschirrspüler leer und dann machen wir erstmal gemütlich Frühstück. So ca. 9 Uhr machen wir dann die Gästezimmer sauber und alles was dazu gehört. Und das alles ohne Hektik und irgendwelchen Stress. Um 12 Uhr ist diese Schicht dann vorbei und wir haben den Rest des Tages frei oder machen noch eine Schicht von 5-10 Uhr. Was aber auch mehr rumhängen ist. Man empfängt dann noch Gäste und plaudert mit denen, schaut Fernseher oder in den Laptop. Also alles sehr entspannt.

Es ist immer wieder ein schönes Bild, Alex mit dem Staubsauger oder dem Bügeleisen in der Hand zu sehen. Ich wusste bis her nicht, dass in ihm so gute Hausmannqualitäten stecken.

Wir haben mit der Moana Lodge und der Großstadt Wellington im Rücken auf jeden Fall einen Platz gefunden wo es sich den ganzen Winter aushalten lässt. Mittlerweile bin ich hier  auch wieder im Training d.h. regelmäßig schwimmen und joggen und unsere erste Joga Stunde haben wir auch hinter uns. Somit müsste ich meine angefutterten 6kg schnell wieder runter bekomm. Weil auf meine Schoki und Cookies kann ich dann doch nicht verzichten.

Montag, 13. April 2009

Celebrating a special day

Mein 30. Geburtstag war ein Tag mit gemischten Gefühlen, was zu einem an dem Telefonat mit meiner Familie lag. Aufgewühlt haben mich gute sowie nicht so gute Nachrichten. Eine von den guten Nachrichten war, dass ich Tante werde. Ein schöneres Geschenk hätte mir mein Bruder nicht machen können! Liebe Grüße an euch beide ;)
Die schlechte Nachricht war, dass meine Tante, den Kampf gegen ihre Krankheit fast verloren hätte. Dank einer OP es ihr aber soweit wieder gut geht – danke für das Wunder.
Tja und da wird einem mal wieder bewusst, dass das Reisen auch Nachteile hat. Nicht bei der Familie sein zu können wenn es ihr schlecht geht und meine Nichte oder Neffen werde ich wohl erst kennen lernen wenn sie/er laufen kann. Ein Umstand der mich dann doch ziemlich traurig macht wenn ich darüber nachdenke! Nun ja, dass ist der Preis fürs in der Welt rumtingeln!
Ansonsten hätte ich an keinem schöneren Ort meinen Geburtstag feiern können, außer natürlich zu hause. Wir waren zu diesem Zeitpunkt in der Golden Gay und wie es der Name schon sagt, ein Ort mit tollen, langen Sandstränden. Wir haben dort für eine Nacht den Van gegen ein Hostel getauscht. Nicht irgendein Hostel, sondern ein wunderschönes auf einem Hügel gelegenes mit Blick aufs Meer Hippie Hostel, das Shambhala.Alex hat sich große Mühe gegeben den Tag für mich zu etwas ganz besonderem zu machen – was ihm auch gelungen ist. Er hat für uns ein leckeres Abendbrot gezaubert und wir haben unsere letzte Flasche Wein von dem Vineyard wo wir gearbeitet haben dazu getrunken. Die Flasche Wein haben wir extra dafür aufbewahrt, was nicht immer einfach war. Es gab viel Gelegenheiten den guten Tropfen schon vorher zu öffnen. Mit einem leckeren Käsegang und diversen Brettspielen haben wir den Tag ausklingen lassen.Nächsten Morgen bin ich pünktlich zum Sonnenaufgang aufgewacht, was für mich ungewöhnlich früh war. Zu diesem Zeitpunkt ist die Sonne ca. 7.00 Uhr aufgegangen. Aber das frühe Aufwachen wurde mit einem fantastischen Sonnenaufgang belohnt. Knallrot war der Himmel und das konnten wir alles vom Bett aus beobachten. Ich musste nur die Augen aufmachen. Alex hat mir auch noch ein tolles Geschenk gemacht und zwar 3 Tage Kajak fahren und Wandern im Abel Tasman National Park. Was ziemlich abgefahren war und mit viel Emotionen einher ging. Mehr darüber im nächsten Post.
Ja, ja wir werden älter, wachsen und gedeihen.

Freitag, 10. April 2009

Besuch aus der Heimat

Nach einigen Kommunikationsschwierigkeiten haben wir es dann doch noch geschafft, uns mit Silke und Hoffi zu treffen. Die beiden wanderten nun schon mehr als 2 Wochen auf unseren Pfaden und in Nelson, oben in der Golden Bay, haben sich dann unsere Wege gekreuzt. Pünktlich auf die Minute kamen die beiden mit einem riesigen Camper angefahren. Wir haben dann den ganzen Tag die Sonne genossen und geschnattert und geschnattert und geschnattert. Dann haben wir uns noch einen schönen Abend gemacht. Wir hatten die Wahl zwischen gemeinsam kochen oder essen gehen. Wir haben uns dann doch für das letztere entschieden. Morgens gab es dann noch ein gemütliches Frühstück und dann mussten die beiden auch schon weiter ziehen – die Zeit drängte. Für uns war es schön, mal wieder ein paar bekannte Gesichter zu sehen und danke an euch beide für die schönen gemeinsame Stunden. Wir hoffen, dass ihr noch ein paar schöne Tage in Neuseeland hattet und gut erholt zu hause angekommen seid. Wir würden uns natürlich über noch mehr Besuch aus der Heimat freuen! Wir sind noch locker 7 Monate hier –also Koffer packen und los!

Donnerstag, 2. April 2009

Das Wildfoods Festival in Hokitika

Unser Timing war so gut, dass wir unsere Rundreise durch den Süden würdevoll mit dem verrückten „Wildfoods Festival“, wo es sich hauptsächlich um Essen handelt, abrunden konnten. 10.000 Menschen strömen jedes Jahr dort hin um ausgefallene Nahrung zu probieren.
Für mich war es schon ein etwas komisches Gefühl, „nur“ mit Alex auf einem Festival zu sein. Normalerweise hat man ja eine ganze Menge Freunde dabei und fängt schon früh an zu trinken. Naja, wir haben das dann erstmal alles auf uns wirken lassen und die Beobachterposition eingenommen – getrunken haben wir aber trotzdem. Es war extrem amüsant die Leute zu beobachten. Zu dieser Art von Festival gehört es nämlich dazu ein verrücktes Kostüm zu tragen. Und einige hatten schon lange ihr Ziel erreicht, was den Alkoholkonsum anging und es ist nämlich so, dass wenn man betrunken ist, „Mann“ sich nicht in normaler Lautstärke unterhalten kann. Immer schön den anderen anschreien, damit man auch ja gehört wird auch wenn er nur 50 cm weiter weg steht.
Einige Bierbongs konnten wir auch entdecken.
Jedenfalls hatte es einen extremen Faschingsflair. Da war vom Indianer über Soldaten, Fred Feuerstein, Batman bis hin zum Duffman alles dabei. Da haben sich einige echt Mühe gegeben bei der Kostümauswahl.Inzwischen hatten wir auch mit unseren Nachbarn angependelt und sind mit denen dann auf der Festwiese aufgeschlagen. Wir sind erstmal zum Weinstand und haben uns dann erstmal einen Überblick verschafft was es alles zum Mampfen gab. Ging erstmal ziemlich unspektakulär los, mit einem Chicken Kebap. Alex war der erste der sich an eine gegrillte Made rangetraut hat, so ne richtig fette. Später hab ich es dann auch gewagt. Naja, war nicht mein Taste. Vielleicht lag es daran, dass sie mit Zitrone beträufelt waren. Alex fand es gar nicht so schlecht. Alex hat dann noch Grashüpfer auf Brot probiert und ich noch einen Wurmtrüffel. Aber die Menge an Schocki hat den Wurm nicht zur Geltung kommen lassen. Es gab noch andere verrückte Sachen, die wir aber nicht getestet haben. Z.B. gegrillten Schwanz vom Schaf, Euter von der Kuh, Eier vom Schaf, Krokodil, Kängaruh... Ich habe mich lieber durch die süßen Leckereien geschlemmt.
Es gab auch noch eine After- Show Party, die wie üblich geendet ist ;) Mehr sag ich dazu nicht...

Freitag, 20. März 2009

kurzer Zwischenstand

Kurzer Zwischenstand warum die Berichterstattung hier so schleift und kaum neue Fotos im flickr erscheinen. Aber zwischen dem ganzen Bewerbungsstress blieb einfach keine Zeit mehr um den Blog zu pimpen. Die Bewerbungen haben uns echt ganz schön viel Nerven gekostet und ich bin wirklich froh, dass das Thema durch ist! Und zwar haben wir uns hier für die beliebtesten Jobs in der Wintersaison beworben, nämlich in den Ski Gebieten. Mit etwas Glück steh ich dort dann hinter der Theke und teile Essen aus. Und Alex wird dann in der Administration tätig sein. Aber wie schon erwähnt, sind das sehr beliebte Jobs und keine Ahnung ob da Muttersprachler bevorzugt werden. Aber ein kleiner Traum wäre es schon und mir wäre es am liebsten in Queenstown. Man ist dann die ganze Zeit mit jungen Leuten zusammen und kann ganz viel Snowboard fahren, Liftpass gibt es nämlich dazu. Aber falls da sich doch jemand für einen interessiert muss man dann noch das Interview über Telefon meistern. Keine Ahnung ob ich das schon hin bekomm. Wenn da so ein Kiwi mit seinem genuschel an der Strippe hängt, wird das mit Sicherheit ein sehr kurzes Gespräch. Naja, wir werden sehen. Für den Fall der Fälle haben wir uns schon mal etwas anderes an Land gezogen. Wir werden Mitte April in einer Lodge in Wellington anfangen. Dort arbeiten wir dann ein paar Stunden am Tag für Unterkunft. Und für Wochenendarbeit gibt es sogar ein bisschen Knete, was dann aber gerade mal für was zu Essen reicht. Und da der Alex ja für jeden taste einen anderen Dipp braucht werden wir da nicht weit kommen. Der Plan ist noch einen Nebenjob zu finden. Und da bin ich ganz zuversichtlich. Und wenn nicht dann müssen wir uns halt einen anderen Plan machen.

Sweet as

Freitag, 6. März 2009

I can't stand still

Nach einigen Anfragen, ob ich nicht auch mal meinen Senf über unsere Erlebnisse und Eindrücke abgeben will, werde ich mich hiermit der Sache mal stellen. Ich bin , wa das schreiben angeht, ziemlich faul und wenn ich darüber nachdenke, doch auch mal einen Post zu schreiben dann hat Alex ihn schon fertig gestellt. Naja, 2-3 Posts waren aber auch schon von mir dabei.
Zuerst muss ich sagen, bin ich total begeistert von dem was die Natur hier geschaffen hat. Neuseeland ist wirklich ein einzigartiges, mit großartiger Natur gesegnetes Land.
Was sich auch als wahre Goldgrube herausgestellt hat, ist den Alex sein Surfingguid. Der bringt uns an die tollsten Strände, den wir meistens auch noch für uns ganz alleine haben. Eigentlich unglaublich!
Tja, das Traveller leben gefällt mir so ganz gut, vor allem bei schönem Wetter. Ich genieße diese Freiheit sehr und es ist einfach der Hammer, jeden Morgen mit einem gemütlichen Frühstück an einem der geilen Spots hier den Tag zu beginnen. Wenn das Wetter für längere Zeit mal nicht mitspielt, kann es auch schon mal schwierig werden. Das drückt dann schon mal aufs Gemüt. Vorallem nach 4 Tagen Dauerregen wie in Dunedin. Alles ist dann feucht im Auto, nichts trocknet und es ist kalt. Da ist man dann schnell gereizt und besonders empfindlich. Aber das gehört halt auch dazu.
Außerdem habe ich es geschafft, meine Wohlfühltemperatur von 27 Grad auf ca. 20 Grad runterzuschrauben. Wer nämlich weiß, das die Trishi immer friert, kann vielleicht nachvollziehen, dass das für mich eine Meisterleistung ist. Letztendlich blieb mir ja auch nichts anderes übrig, als mich dem Klima hier anzupassen. Und nachdem ich mir dann endlich auch mal einen guten Schlafsack gekauft habe, musste ich auch keine Nacht mehr frieren.
Ansonsten habe ich mittlerweile das Gefühl für Tag und Datum völlig verloren und auch etwas von meiner Feinmotorik. Erst musste die Kamera dran glauben, die jetzt nur noch eingeschrängt funktioniert und dann waren wir nicht mal 24 Stunden im Besitz einer Thermoskanne. Naja, jetzt haben wir eben wieder keine mehr.
Und mit den nervigen Sandflies müssen wir uns wie jeder andere hier auch rumplagen. Zum Glück beschränkt sich das nur auf die Westküste. Leider haben es die Biester tatsächlich geschafft, dass das ganze ein wenig zu entzaubern. Sobald du an einem Fleck stehen bleibst, fällt Miss Sandfly über dich her und will dein Blut – die Weiber wieder... ein Mückenstich ist ein Witz dagegen und wir sind übersäht von den stichen. Besserung ist nicht in Sicht.
So wie es bis jetzt aussieht werden wir das hier auf jeden fall ein Jahr durchziehen aber ich muss auch erwähnen, dass ich auch schon 1,2 mal Heimweh hatte. Sehnsucht nach der gewohnten Umgebung, der Familie und den Freunden. Besonders schlimm war es um die Weihnachtszeit. Und wer sich jeden Tag in meine Gedanken schleicht, ist Filou. Dieses kleine Wollknäuel hat echt mein Herz geklaut. Zum Glück weiß ich, dass es ihm bei meiner Familie richtig gut geht.
Tja, und bei soviel Freizeit, denkt man natürlich viel und über alles möglich nach. Die Gedanken kreisen oft darum, wie es wohl danach weiter gehen wird und vor allem wo. Man kommt da so auf einige Ideen und hat aber auch so seine Sorgen. Aber erstmal ist das ja noch alles ganz weit weg.
Momentan konzentrieren wir uns hier wieder auf die Jobsuche, was ganz schön nervig sein kann.Wir haben da so unsere Vorstellungen und das heißt das Intrnet durchforsten und Bewerbungen schreiben.
Jedenfalls freue ich mich schon darauf dann auch mal wieder länger an einem Ort zu sein um wieder ein Teil der Gesellschaft zu werden und vielleicht den Van in ein kleines Zimmer tauschen zu können.
So, liebe Freunde, leider konnte ich das hier nicht kürzer gestalten und das ist längst noch nicht alles aber ich denke das ist erstmal das wesentlichste.
Ich bin gespannt und freue mich auf die kommenden Wochen.
I can’t stand still!