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Samstag, 11. Juli 2009

Kiwi stories – neuseeländische Härte

Wir kennen ja alle das Sprichwort “Ein Deutscher wärmt sich am Eisblock.”. Nun wenn das stimmt, dann wärmen sich die Kiwis wohl an flüssigen Stickstoff. Also es ist wirklich KRASS was dieses Volk so an Temperaturempfinden oder -unempfinden vorzuweisen hat.
Wer sich schon mal mit NZ beschäftigt hat, kennt bestimmt die Erzählungen von barfüssigen, netten Menschen. Ja, barfuss laufen die hier herum, aber sogar im Winter müssen die FlipFlops herhalten und selbst die Schulkinder scheinen keine langen Hosen in Ihrer Schuluniformgarderobe zu haben!
Noch ‚ne kleine Anekdote hierzu. Wir waren letztens bei relativ schönem Wetter wandern. Sind auf den Berg gegenüber der MoanaLodge gestiegen. Ist ca. 450 m hoch und heißt...Ja wie heißt der denn? Zeit für ein Rätsel und die nächste Postkarte!
OK, dort oben hat der berühmtberüchtigte Südwind (hier kalt) doch ganz schön gezogen, sodass wir froh waren Thermal, Pullover und Jacke angezogen zu haben, trotz Sonnenschein. Aber halt, wer kommt den da?! Mitten auf dem Gipfel kommt uns ein ca. in seinen Fünfzigern joggender Kiwi entgegen. So und hier folgt Quiz Nummer zwei: Was hatte dieser nette Herr denn wohl an? Man bedenke es ist hier Winter, zwar nicht wie Deutschland aber so unter 10 Grad waren’s schon und der Wind ist echt fies! Wer das herausfindet bekommt natürlich auch eine super Postkarte aus Wellington! Viel Spaß beim Raten!
Hier demonstriert Alex mal das neuseeländische Winteroutfit.

Samstag, 25. April 2009

Abel Tasman

Nun mal wieder etwas Neues! Wie Trish bereits geschrieben hatte, waren wir nach ihrem Geburtstag für 3 Tage im AbelTasman-National Park. Wir haben eine kombinierte Kajak-Wandern Tour gebucht. So konnten wir dieses schöne Fleckchen Erde von Wasser und Land aus genießen.
Los ging’s bei leider kühlem Wetter mit Paddeln. Geplant waren 3 Stunden für den ersten Tag (angeblich für einen erfahrenen Kajaker). Wir haben’s mit Umweg in unter 3 Stunden geschafft. Ich bin ja durch meine Surfbegeisterung für etwas Wellengang zu haben, aber die „mad-mile“ war really MAD! Das ging ganzschön hoch und runter!!! Dennoch habens wir bereits gegen 14:00 zur ersten Hütte geschafft, also hatten wir noch ne Menge Zeit-zuviel finde ich.Da wir vor lauter Aufregung leider unser gekühltes Essen vergaßen (Salamie, Käse, Hummus) mussten wir mit 18 Scheiben Pumpernickel, einer kleinen Dose Tunfisch, einer Dose gefüllte Weinblätter (ja, der Alex is(s)t noch der Alte) und ein Dose Früchte auskommen! Was aber am Ende kein großes Problem war.
Insgesamt war dieser „Track“ relativ einfach für uns und hatte sehr viele wunderschöne Momente. Was ich vermisst habe, war diese Outback-Gefühl. Da dieser NationalPark der bekannteste ist und der Track der einfachste, waren eigentlich immer Leute anzutreffen. Hierzu muss ich sagen, dass wir unseren Begriff von „vielen Leuten“ dem der Kiwis angepasst haben. Crowded bedeutet hier mehr als 5 Leute am Strand!
Kleines Quiz am Ende: wer war eigentlich Abel Tasman?-Postkarte winkt (sorry Becki, deine wurde erste heute verschickt, aber ist unterwegs)!

Montag, 9. März 2009

The trip – Fjordland / Milford Sound

Hände hoch wer den Milford Sound noch nicht kennt! Und die Hände nicht runter nehmen bis der Post zuende gelesen ist. Was Fjordland ist, sagt der Name eigentlich schon. Fjorde sind Berge, welche meistes sehr steil sind und ins Meer münden und dort weiter steil runter gehen – schön nicht. Eines haben alle gemeinsam, sie wurden von riesigen Eisflüssen (Gletschern) vor langer Zeit geformt, sodass Sie nun so schön anzugucken sind, sodass viele Leute viel Geld nach Milford bringen. Aber warum heißen die Fjorde hier in NZ eigentlich Sounds? Das ist doch mal `ne schöne Quizfrage? Also auf die Plätze, fertig, los! Der erste bekommt `ne Postkarte!!!
Zurück zum neuseeländischen Fjordland. Die Gegend um Milford Sound gehört zu einer der regenreichsten Gebiete der Welt. Das können wir nun auch bestättigen! Dennoch ist diese Gegend ein Muss für jeden NZ-Urlauber, auch wenn’s das TouriZiel Nr1 hier ist, it’s worth doing it! Zum Fjord der Fjorde kommt nur, wer eine Straße für 120 km Landeinwärts folgt. Diese Fahrt an sich, ist schon einen Mehrtagestripp wert und man kann ganz entspannt auf einem der 8-10 DOC-Zeltplätze für $5 rasten und wandern gehen. So wie wir! Dann gibt es dort noch einen der relativ raren Tunnel von NZ. Dieser Tunnel, der Homer Tunnel (Neiin!), ist ein kleines Abenteuer, er geht bergab, hat Schlaglöscher und kann nur jeweils in eine Richtung befahren werden (was über eine Ampel gesteuert wird). Da kann man schon mal 15 min warten und den Kea’s beim Autoreifenpicken zusehen.

Und warum schreib ich hier soviel über diesen Tunnel? Na ja, wie’s so ist mit mir und meinen Autos...nachdem wir als erste ca. 100 m im Tunnel waren (Gesamtlänge ca. 1,5 km) fängt unser Licht an zu flackern und fällt schließlich ganz aus! Ich habe den Tunnel ja kurz beschrieben...und außerhalb war strömender Regen angesagt. Huhh, also ein kleiner Schock für Trish und mich! Am Ende hat alles gut gekappt und später hat uns dann ein dänischer Kollege gezeigt, dass wir einen „Wackligen“ an der Batterie hatten (das Licht geht wieder).
Wieder zurück zum Fjord! WunderWunderSchön, auch bei Regen und vor allem bei Wolken! Echt so muss man den Milford Sound sehen! Dennoch haben wir gehofft, dass für unsere TouriÜberNachtSchiffFahrt das Wetter aufklart! Ja richtig gelesen, hier haben wir uns das erste mal so richtig eine Attraktion geleistet!
Los ging’s bei leichter Bewölkung punkt 16:30 Uhr. Ab durch die Fjorde, vorbei an Mitre Peak und rauf auf die Tasmanische See. Dann rein ins Kanu, ein wenig paddeln und zurück auf’s Boot zum 3-Gänge-Dinner mit teurem Pinot Gries!!! Beim Abendbrot haben wir dann noch DuskyDolphins gesehen und sind danach noch unter einem Wasserfall durch,

bevor wir unseren Nachtankerplatz vor einem Gletscher aufgeschlagen haben! Yeah right, just AWESOME!!!
Am nächsten morgen war das Wetter noch besser und wir sind bei klarem Himmel (Milford hat wohl 200 Regentage im Jahr) noch ein bisschen rumgeschippert, bevor wir zurück an Land sind. Einfach nur geil!

Genießt die Bilder und macht einen Wein auf, cheers!!! (checkt Flikr)

Samstag, 24. Januar 2009

...wir lieben Flipper, Flipper den Freund aller Kinder...

Was macht man üblicherweise so, wenn man in NZ Urlaub macht und bei Kaikoura vorbeikommt? Naklar, Wale gucken und mit Delfinen schwimmen. Ich weiß, dass ist der übliche TouriKram und ob das wirklich Naturgewollt ist, glaub ich auch nicht. Da wir jedoch unbedingt das Erlebnis mit Delfinen zu schwimmen erfahren wollten, haben wir’s gemacht!Man verspricht sich ja da schon so einiges, ne. Man kennt Flipper, die Delfintherapien bei Autisten und Erfahrungsberichte von Althippies. Da ich ja nicht so sehr spirituell veranlagt bin und eher zu den träumenden Realisten gehöre, hatte ich nicht zu hohe Erwartungen.
Los ging’s gegen 8:00 Uhr mit dem Einchecken, dann Neoprenanzug und Schnorchel-Equipment raussuchen und anziehen, kurzes Video schauen und ab in Bus zum Hafen. Dann wurden wir in kleineren Gruppen den Booten zugewiesen. Wir waren auf einem Boot mit ca. 14 Leuten, bunt gemischt (Männlein, Weiblein, Deutsche und andere Nationen). Nach ca. 25 Minuten auf See hieß es dann „Dolphins!!! Prepair to swimm!“ Das musste man niemanden zweimal sagen also ab ins Wasser. Vom Boot aus war das schon mal eine sehr interessante und spannende Beobachtung. Im Wasser angekommen dann die erste Ernüchterug: sehr trübes Wasser! Man konnte vielleicht 2 m um sich herum sehen, mehr nicht. Wir haben dann sehr schnell die Delfine gesehen und wieder nicht gesehen. Sie kamen meist in 3er Gruppen und sind ab und zu um einen herum geschwommen. Jedoch war die Sicht so schlecht, dass uns relativ schnell die Laune verging und dann nach mehreren Delfinsichtungen unter Wasser waren dann immer längere Momente, an denen keine mehr da waren und man hinterher schwimmen musste. Ich meine, klar bleiben die nicht um einen herum und spielen mit dir wir im TV. So hatten wir dann doch ziemlich schnell ein Ernüchterungsgefühl und waren uns sicher, dass dies keine besonders spirituelle Erfahrung wird. Dies hatte ich ja aber auch nicht erwartet. Wir sind dann dreimal im Wasser gewesen und mehr oder weniger lief das genauso ab. Nicht das mich jemand falsch versteht, es hat wahnsinnig Spass gemacht und es war etwas absolut Neues und Einzigartiges, jedoch hätte bei dieser schlechten Sicht alles auftauchen können oder 3 m neben mir schwimmen können und ich hätte es nicht gesehen. Was jedoch meiner Meinung noch Besser war als das Schwimmen, war die anschließende Beobachtung vom Boot aus. Also das war Überwältigend. Nachdem wir erst immer kleinere DelfinSchulen gesehen hatten, konnten wir später den Zusammenschluss dieser erleben. Ich denke es waren um die 200 Delfine um die Boote herum. Riesen Spektakel! Da wir über Wasser wunderschönes Wetter hatten konnten wir dieses Naturschauspiel auch voll und ganz geniessen. Alles in Allem war definitiv ein super Start in den Morgen! Sport, schöne Landschaft und Leben im Meer.Eins muss ich noch erwähnen, als wir dann weiter Richtung Hanmer Springs gefahren sind, konten wir von der Küste aus die Delfine nochmal sehen. Sie waren nur ca. 150-300 m vor der Küste, man hätte hinschwimmen können ;-)
Und hier noch ein Rätsel:
Wie schlafen Delfine? Anwort bitte als Kommentar und anschließend bitte per mail Adresse schicken, es gibt eine schöne DelfinPostkarte aus Kaikoura! (Hey guyz, hurry up and beat MrEdel!)

Freitag, 5. Dezember 2008

SUMMER WINE - Zwischen Pinot Noir und Chadonnay

Schwenken, schnüffeln, schlürfen und ausspucken - so probiert man Wein, oder? Aber wie baut man denn so einen Wein an? Genau das werden wir in der nächsten Zeit erfahren, denn wir haben nun unseren ersten JOB, JUHU. Und ich kann Euch sagen, dass ist so ziemlich genau dass was ich mir vorgestellt habe: wir arbeiten ab sofort auf einem kleinen privaten Weinberg, dem BellHill Vineyard (www.bellhill.co.nz).
Es ist ein sehr kleiner Weinberg ca. 100 km nördlich von Christchurch gelegen in einem bekannten Weintal (Valley) ... da kommt das nächste Rätsel Herr Seidel (!). dieses Valley beginnt mit „W“ und ist nach einem Fluss benannt, welcher aus den Southern Alps ins Meer fließt. Wir suchen: W _ _ _ _ _ _ (die nächste Karte lockt, aber bitte genaue Adresse mailen, auch Christian!)Zurück zur Arbeit: die Leute hier stellen sehr hochwertigen (also teueren) Wein her und deren Philosophie streng naturbezogen, aslo komplett BIO und nach den Sternkonstellationen orientiert! Zur Zeit sind wir ein 13 Mann Team bestehend aus 3 Deutschen, 3 Kiwis, 2 Chilenen und einem eingewanderten Holländer. Alles sehr überschaubar. Zurück zur Philosophie, da diese Leute auf die Qualität setzen, wird auch bei der Arbeit nur auf die Qualität geschaut. Soll heißen, wir bekommen Stundenlohn (was enorm selten ist hier) und wir sollen alles genau und mit der entsprechenden Genauigkeit (Zeit) machen. Ich kann Euch sagen, dass ist so ein super Panorama mit den Southern Alps im Hintergrund, der Wind weht durch die Weinreben und wir sitzen da und zupfen Blätter ab!
Also wir sind sehr glücklich und zufrieden. Achso, unsere Übernachtung: W _ _ _ _ _ _ Sleepers, ein kleines Grundstück mit alten Bahnwaggons (wie im Untergrund) in denen man schlafen kann (nicht wie im Untergrund, nicht böse sein Herbert ;-) und etwas Stellfläche für Vans wie unseren. Auch hübsch. OK, bevor ich noch anfange zu schwärmen, hör ich erstmal auf und das solls erstmal gewesen sein.
peace out 2 all our friends and everybody

alexSUNder & trish
wie Kiwi, frisch

Montag, 17. November 2008

Ohh, es läuft

OK, es wird mal wieder Zeit für neue Infos. Und Alle die sich für unsere Zeit im KiwiLand interessieren, können sich mit uns freuen. Denn bis jetzt läuft alles SUPER!!! Das Wetter ist mild vorsommerlich, alle Formalitäten sind beantragt, wir treffen ständig viele nette Leute, genießen die Natur, ich habe günstig ein gebrauchtes Surfboard gekauft und wir haben jetzt ein AUTO!!!

Nette Leute:
Letzte Woche habe ich mich mit Frank’s (Bange) Stiefbruder und seiner Frau Sarah getroffen. Beide wirklich sehr nette Leute!!! Nachdem wir uns einwenig unterhalten haben und dann auf das Thema surfen kamen, sagte mir Sarah (selbst begeisterte Surferin) dass ein gebrauchtes Board hier kaum zu bekommen ist. Hmmm, schade. Aber einen Tag danach schrieb sie mir, dass ein Freund von Ihr sich gerade ein neues Board gekauft hat und sein altes verkaufen würde! Also hat sich’s der Alex angeschaut und wie kann es anders sein? Es sieht fast genauso so aus wie meins!!! Also gekauft, gleich mit Neo und Boardbag, yeah!


Natur genießen:
Was macht man denn so in der Natur, besonders in New Zealand? Außer Surfen, natürlich wandern! Ja, genau, dass ist diese seltsame Beschäftigung wozu mich meine Eltern, in meiner Kindheit, immer mal gezwungen haben und ich den Reiz dieses Herumlaufens nie nachvollziehen konnte (zumindest nicht als Kind, nicht böse sein Ellis!). Nun aber haben wir unsere erste Anfängerwanderung hinter uns. Und es war geil! Have a look:

Es war natürlich für den Anfang nur ein kleiner one-hour-track, aber stets bergauf! Für unsere geographie-interessierten ein kleines Quiz:
#kleine Hafenstadt mit 9 Buchstaben
#im Süden von Christchurch
#berühmt für Ihren Hafen, da von hier aus viele Expeditionen in die Antarktis starten
#Anfangsbuchstabe ist ein „L“
(FrankB u should know that).
Wer es als erster errät und die Lösung als Kommentar mit Namen hinterlässt, bekommt eine Postkarte aus: >>>L _ _ _ _ _ _ _ _<<<

Auto:

Ja und von wem kauft man wohl ein Auto in NZ? Natürlich von Deutschen! Nee, kein Quatsch, wir haben uns von 3 „Buben“ aus dem Südwesten Deutschlands einen Van gekauft. Es ist ein Mitsubishi L300, Bj 1996 (was für hier sehr jung ist), 2,5 l TurboDiesel, 260 Tsd.km, mit einem provisorischem Doppelbett und alles ganz gut in Schuss. Und das Beste: alles in Allem für umgerechnet unter 2 Tsd.EURO!!! Na hoffen wir mal, dass sich dieses Schnäppchen lohnt! Aber keine Angst, einen unabhängigen mechanical-check haben wir vorher machen lassen, sodass die wichtigsten Teile i O sind. Nun müssen wir auf unser Glück-Karma-Flow...vertrauen!

So, ansonsten gehen wir immer noch sehr sehr gerne in die Schule und haben viel Spass mit unseren asiatischen Hostel-Mitbewohnern und Mitschülern. Ahh und bevor ich’s vergesse, bei der ersten Welle mit meinem neuen Brett stand ich drauf (ca. 5 Sekunden)!!!


Peace out!

Trish+alexSUNder in down under